1. Nach der Kanalreinigung, den Video-Befahrungen und der anschließenden Hochwasser-Kanalsanierung im Jahr 2025, wird 2026 die Sanierung der Rohrleitungen weitergeführt und auch betroffene Schächte werden saniert.
2. Es wurde ein Modell des gesamten Kanalsystems erstellt, um die Wassermengen in den jeweiligen Bereichen des Systems in zeitlicher Abfolge zu ermitteln. Diese hydrodynamische Kanalnetzberechnung ist ein Verfahren, um das Fließverhalten von Abwasser und Regenwasser in Kanalnetzen zeitabhängig zu simulieren. Sie wird eingesetzt, um Überflutungen zu vermeiden und bestehende Netze zu optimieren.
Um das theoretische Modell auch auf die Praxis anwenden zu können, ist eine sogenannte "Kalibrierung" durch Messstellen im Kanalsystem notwendig. Diese Messungen finden von April bis Juni 2026 statt. Nach der anschließenden Auswertung können Entscheidungen für eine optimierte Reduktion der Wassermengen im Kanalsystem getroffen werden.
Stand: 21.03.2026
Mit diesen Videos möchen wir Ihnen unser Kanalsystem im Überblick vorstellen:
Hier ein Beispiel für die Kanalsanierung:
Im Bild die Mitglieder der beiden Ausschüsse: Bernhard Fidi, Dr. Egon Fischer, Martina Draxler, Rainer Keiblinger, Maria Kollmann, Karl Mandl, Manuel Satzinger, Andreas Diemt, Beate Jilch, Erich Wejda
(c) QUELLE: Homepage der Marktgemeinde Atzenbrugg
Am 26.8.2025 wurden in einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Kanal, Wasser, öffentliche Beleuchtung, Öffentliche Ordnung und öffentliche Sicherheit von GGR Rainer Keiblinger und dem Bau-
und Planungsausschuss von GGR Karl Mandl wichtige Themen und Vorhaben besprochen und weitere Vorgehensweisen abgestimmt.
Einen großen Punkt nahm das geplante Hochwasserpumpwerk Atzenbrugg ein. Dieses wurde von den Anwesenden besprochen und sehr intensiv diskutiert. Allen Ausschussmitgliedern
ist die Anschaffung und Installation dieses Bauwerkes ein wichtiges Anliegen. Die Umsetzung hat oberste Priorität um Erleichterungen bei Starkregenereignissen zu erzielen.
Auch über die Großpumpe SPA200, die im Jänner angekauft wurde und die jederzeit bei auftretenden Starkregenereignissen zusätzlich zum Einsatz kommen, kann wurde berichtet.
Die im Gemeindegebiet durchgeführte Kameralbefahrung ist jetzt abgeschlossen. Die übermittelten Protokolle wurden durchgesehen und besprochen. Das Kanalsystem befindet sich in
einem besseren Zustand als alle Mitglieder des Ausschusses erwartet hatten. Aufgrund dessen, dass manche Abschnitte schon in den späten 70er Jahren gebaut wurden, sind eigentlich keine großen
Schäden bei der Kamerabefahrung aufgefallen. Über 40 km Kanalleitungen wurden überprüft.
Beantwortung einer BürgerInnen-Anfrage:
